Araber

Allgemeine Informationen
Araber sind eine sehr alte Rasse, die auf die kleinen Steppenpferde zurückgehen, die zwischen Südasien und Ägypten verbreitet waren. Einige Araberschläge verleugnen jedoch nicht ihre Abstammung vom etwas größeren Ramskopfpferdetyp, der in Asien, Südeuropa und Nordafrika beheimatet war. Schon immer war der Araber ein besonders gehütetes Pferd und der Verkauf guter Pferde an Ungläubige sogar nicht erlaubt. Seine Ausdauer und Härte beweist der Vollblutaraber vor allem im Distanzsport, was das Ergebnis der strengen Selektion sowohl der Beduinen ist, die besonderen Wert auf die Reinheit der Stämme legten, als auch der wasserarmen und lebensfeindlichen Wüstenlandschaft ihrer Herkunft. Araber sind vor allem im Westernsport und als Freizeitpartner beliebt.
Aussehen
Araber haben einen kleinen, trockenen, ausdrucksvollen Kopf mit konkavem Profil, dem sogenannten " Araberkick". Die Augen sind groß, die Ohren klein und sichelförmig, die Nüstern groß, das Maul kurz. Der Hals ist geschwungen, der kurze Rücken geht in eine kurze waagerechte Kruppe mit hoch angesetztem Schweif über. Die Gliedmaßen sind trocken und leicht. Araber kommen in allen Farben außer Schecken vor.
Charakter
Araberpferde sind äußerst robust und ausdauernd, außerdem sind sie sehr intelligent und lernen schnell. Sie sind mutig und neugierig, deshalb sind sie lebhafte Tiere. Die Pferde streben eine enge Bindung zu ihrem Halter an, sie sind sanftmütig aber auch temperamentvoll. Die Tiere können als Dressurpferde, Freizeitpferde eingesetzt werden, im Distanzrennen sind die Tiere jedoch am erfolgreichsten. Häufig werden die Pferde aber auch als Showpferde eingesetzt. Häufig gibt es aber auch Vorurteile gegenüber den Tieren, dass diese vor Temperament nur so strotzen und nicht kontrollierbar sind. Für die meisten ist so ein unruhiges Pferd einfach zu anstrengend. Zudem denken auch viele dass die Pferde zum Dressurreiten nicht geeignet sind. Doch die meisten Vorurteile sind einfach unbegründet, da die Tiere verlässlich sind und dem Halter die volle Aufmerskamkeit schenken, es sei denn eine gute Haltung wird nicht gewährleistet. Wenn ein Araber Pferd schwierig für den Halter erscheint, dann liegt es meistens an einer schlechten Erziehung, die nie am Pferd selbst sondern am Halter liegt. Die Nervösität vom Halter lässt sich oft auch aufs Pferd übertragen - daher ruhig und besonnen auf das Pferd zugehen. Zuletzt muss man noch über den Araber sagen, dass es sich nicht als Anfängerpferd eignet.